- 21.11.2024
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Vor allem in der Stadt wohnen Menschen auf engen Raum zusammen. Unterschiedliche Lebensweisen, Hobbies etc. verursachen Schallereignisse, die von NachbarInnen als störend empfunden werden können. Viele Streitpunkte in Bezug auf Nachbarschaftslärm können durch einfache Maßnahmen gelöst werden:
Der Umgang mit Nachbarschaftskonflikten aufgrund von Lärm ist nicht einfach. Das persönliche Gespräch ist immer noch eine der besten Möglichkeiten um Lösungen zu finden. Was gilt es jedoch zu bedenken, wenn Sie selbst von einer Nachbarin oder einem Nachbarn auf Ihr Verhalten angesprochen werden oder von Ihnen ein Gespräch gesucht wird?
Sehr leicht verfängt man sich in der Diskussion, wie laut die Musik jetzt wirklich war. Daher einfach klarstellen, dass man die Lautstärke wohl unterschiedlich wahrgenommen hat. Die gemeinsame Suche nach einer Lösung kann verbinden, alles andere trennt noch mehr.
2. Auf den Punkt gebracht
Wenn Sie sich gestört fühlen, dann beschreiben sie konkret wann, wo oder wie oft es Sie gestört hat. Allgemeine Anschuldigungen mit „immer" und „überall" führen nur dazu, dass die oder der andere sich angegriffen fühlt. Vereinbaren Sie auch so konkret wie möglich, wie sie in Zukunft miteinander umgehen wollen.
3. Kreativität ist gefragt
In einem Konfliktgespräch geht es nicht darum, seinen eigenen Standpunkt durchzusetzen, sondern gemeinsam kreativ zu werden, um eine Lösung zu finden, die für beide passt.
4. Der Ton macht die Musik
Wenn Sie erreichen wollen, dass die oder der andere Ihre Sicht versteht, braucht es einen ruhigen und klaren Gesprächston. Die Gesprächskultur, wie wir stehen und uns positionieren, sagt bei weitem mehr aus, als unsere Worte.
Quelle: Servicebüro zusammen>wohnen</GBV Steiermark